Dienstag, 2. September 2014

Die Plage - des Dramas erster Teil

Die Plage beginnt:
Noch bevor wir Anfang August 2014 final in unser kleines Häuschen eingezogen sind, ist unser Einbaukühlschrank kaputt gegangen.
Somit hatte ich noch einen Grund mehr meinen geliebten Side-by-Side-Kühlschrank doch in unsere neue Küche zu stellen. Er fristete seit dem Umzug ein trauriges, ungebrauchtes Dasein in der Garage.
Ich wollte von Anfang an den zur Küche gehörenden Einbaukühlschrank nicht nutzen, aber leider passte unser großer Kühlschrank nicht durch unser Treppenhaus.
Beim Austausch der Fenster ließen wir ein Fenster im 1. Stock als Stulpfenster, also ein Fenster ohne festen Mittelpfosten, ausführen. Durch dieses Fenster sollten später alle Möbel, die nicht durch das enge Treppehaus passen, transportiert werden. Ihr wisst noch nicht was das alles mit einer Plage zu tun haben könnte?
Tja, einen Radlader später war mein neuer alter Kühlschrank in der Küche. Ich war sowas von glücklich. Auch wenn der Platz in der Küche zusammen mit den Kinderstühlen am Esstisch nun etwas begrenzt ist. Das Problem erledigt sich in spätestens 10 Jahre von selbst, wenn dann alle auf normalen Stühlen sitzen.
Das Glück über den schönen Kühlschrank währte nur kurz, da eine Woche später zwei meiner Mehltüten angefressen waren. Eine Maus. Ich wiederhole: eine M-A-U-S in meiner Küche. Sie muss als blinder Passagier im Kühlschrank aus der Garage in die Küche gelangt sein.

Die Plage nimmt ihren Lauf:
Auch nach dem Aufstellen mehrere Fallen und dem ausprobieren verschiedener Köder war mein Mehl immer wieder Opfer dieses kleinen Ungeziefers. 
Die beste Falle war übrigens ein Maßkrug, dessen Boden wir mit Mehl, der Lieblingsspeise unseres Hausgastes, bedeckt hatten. Nicht weil wir die Maus darin gefangen hätten. Nein, aber die Maus verschonte tagelang mein Mehl. Schließlich konnte sie immer schön in den Krug und fressen - leider aber auch wieder raus, womit wir nicht gerechnet hatten. Nur anhand der Fußabdrücke im Krug könnten wir erkennen, dass sie diesen Futterplatz öfter angesteuert hatte. Also Krug wieder weg und prompt war die nächste Tüte Mehl angeknabbert. So jetzt reichte es, alle Lebensmittel in die Schränke umräumenen, die eine Rückwand haben.
Einige Tage später machte es aber wirklich klick und die Maus saß in der Lebendfalle. In Ermangelung von Papa Maus, der wie immer unter der Woche nicht da ist, hat ein lieber Nachbar die Maus in die Freiheit entlassen.

Maus in Mäusefalle


Dafür nochmal vielen Dank.

Endlich kann ich alle Schränke wieder normal nutzen.

Leider war das noch nicht das Ende dieses Drama. Wie es weitergeht könnt ihr im 2. Teil nachlesen.

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