Sonntag, 23. November 2014

Trockenaprikosen und ihre Folgen

Gestern hat Opa Maus seinen Geburtstag gefeiert. Opa und Oma wohnen zwar nur 10 Autominuten von uns entfernt, aber damit wir nicht so früh gehen mussten, haben wir auch dort geschlafen. So konnten sich die Kinder einfach hinlegen, als sie müde waren und wir Erwachsenen konnten in Ruhe weiter feiern.

Habe ich schon erwähnt das meine Eltern alles für unsere drei Mäusekinder tun? Jeder Wunsch ist Befehl und wird wenn es irgend möglich ist erfüllt. Leider sind sie dabei manchmal auch zu großzügig.
Der Kuschelbär beispielsweise liebt Trockenaprikosen und könnte diese in rauen Mengen verzehren. Leider verträgt er sie aber nicht so gut und bekommt davon immer Blähungen und Durchfall. Deshalb habe ich fast nie welche im Haus und wenn er welche bekommt dann maximal zwei über den Tag verteilt.

Opa weiß allerdings von diesem Laster und hat eine ganze Packung Trockenaprikosen für den Kuschelbär gekauft. Beim gemeinsamen Frühstück heute Morgen hat der Kuschelbär ehe ich es registriert hatte bereits mindestens 6 Stück gegessen.
Dies sollten nicht ohne Folgen bleiben.

Vormittags saß der Kuschelbär auf Papas Schoß. Plötzlich fragte Papa Maus was da vibriert hätte, ob der Kuschelbär etwa eine E-Mail bekommen hätte. Da wir alle wissen, dass der Kuschelbär kein Smartphone in der Tasche hat, war uns allen natürlich klar was da vibriert hatte. Bei den Kindern sorgte dies für große Heiterkeit. Kurz darauf stand der Kuschelbär auf und wir hörten schon wieder einen Knall aus seiner Richtung. Auf Nachfrage sagte er: "Nein, ich habe nicht gepupst, nur eine E-Mail bekommen." Wieder allgemeines Gelächter bei allen Anwesenden.
Leider sollte dies noch nicht alles gewesen sein. Den darauffolgenden Toilettengang kommentierte Papa Maus folgendermaßen: "Es war eine E-Mail vom Betonwerk. Spritzputz ist heute im Angebot."

Hoffen wir, dass heute nicht noch mehr E-Mails kommen.

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