Donnerstag, 21. April 2016

Perfekte Geburtslage, zumindest teilweise

Heute bin ich bei 37+0 SSW. und somit in der 38. SSW angekommen. Beim heutigen Frauenarzttermin sollte die Lage des kleinen Bauchbewohners bestimmt werden.

CTG

Da sich sowohl der Kuschelbär als auch der Knuddelkäfer nicht freiwillig in Schädellage gedreht haben, wurde mir auch diese Mal eine äußere Wendung mit anschließender Einleitung in Aussicht gestellt.

Die Zeitspanne, in der bei unserem Krankenhaus eine äußere Wendung durchgeführt wird, ist äußerst eng bemessen. Ab 37+0 ist das Kind keine Frühgeburt mehr. An diesem Termin bzw. ein oder zwei Tage später wird die äußere Wendung bevorzugt durchgeführt, weil das Baby zu dem Zeitpunkt noch nicht so groß ist und meist auch noch nicht fest im Becken sitzt.

Der Bauchzwerg lag bei den letzen Untersuchungen durch meine Frauenärztin immer in Schädellage. Ich war schon ziemlich aufgeregt vor der Untersuchung, weil ich zwischendurch die Befürchtung hatte, dass sich der Kleine wie sein Bruder in Querlage gedreht haben könnte.

Wahrscheinlich spürte unser Jüngster meine Aufregung und lies sich beim CTG sehr lange bitten. Wir brauchten fast eine Stunde um die gewünschten 20 Minuten Herztöne aufzuzeichnen. Bei der Tastuntersuchung der Ärztin wurde mir noch mal kurz mulmig. Zum einen ist der Muttermund ganz untypisch für mich bereits fingerdurchlässig und zum anderen befürchtete sie schon eine Querlage des Kindes.

Zum Glück bestätigte der Ultraschall diesen Eindruck nicht. Dafür kam heraus, dass der Bauchzwerg in Richtung des Ultraschallkopfes schaut. Er befindet sich also in Schädellage, aber dabei in der hinteren Hinterhauptslage. Er ist ein kleiner Sternengucker.

Laut Ärztin hat das aktuell noch nichts zu sagen. Aber ich wäre natürlich nicht ich, wenn ich nicht gleich im Internet nachgelesen hätte. Die Berichte dort von schwierigen Geburtsverläufen, Kaiserschnitten oder Zangengeburten beunruhigen mich. Allerdings habe ich auch ein paar Übungen entdeckt, die den Kleinen zum Drehen animieren könnten. 
Hoffen lässt mich auf jeden Fall die einhellige Meinung, dass sich die Kinder sogar noch unter der Geburt in die vordere Hinterhauptslage drehen können. 

Ich werde mich jetzt ein bisschen in den Vierfüßlerstand begeben und hoffe, dass der Bauchbewohner bis zum nächsten Termin die optimale Geburtslage eingenommen hat. Platz zum Drehen um die eigene Achse hat er auf jeden Fall genug.

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