Montag, 30. Januar 2017

Wasser Challenge - Mehr Wasser für mehr Wohlbefinden

Jeden Tag drei Liter Wasser trinken. Das empfehlen viele Ärzte und Ratgeber.

Wasser im Glas


Ich war bisher immer froh, wenn ich regelmäßig mehr als 1,5 Liter Wasser getrunken habe. Der Jahresanfang bot sich an um dies zu ändern.

Ich habe mir also vorgenommen jeden Tag drei Liter Wasser zu trinken.
Und tatsächlich. Ich habe es geschafft und 30 Tage jeweils 3 Liter stilles Wasser getrunken.

Drei Liter Wasser hören sich sehr viel an. Über den Tag verteilt ist es das jedoch gar nicht. Damit ich mein Ziel vor Augen hatte, habe ich mir eine große 1,5-Liter-Flasche mit Leitungswasser gefüllt und diese an prominenter Stelle auf der Arbeitsplatte in der Küche platziert.
Immer wenn ich an der Flasche vorbei gekommen bin, habe ich einen größeren Schluck getrunken. So konnte ich am Wasserstand sehr gut abschätzen, wie viel noch zu meinem Tagesziel fehlt. Die erste Flasche leerte ich bis zum Mittagsschlaf und die zweite spätestens um 22 Uhr.

Wichtig war mir meinem Körper regelmäßig Wasser zuzuführen. Am Abend noch schnell einen Liter Wasser in mich hinein zu schütten war nicht der Sinn der Sache.

Die erste Veränderung, die ich am Neujahrstag und damit dem Beginn der Challenge gemerkt habe, war dass ich viel häufiger auf die Toilette musste. Was rein kommt, muss auch wieder raus. War ich früher oft gefühlt den halben Tag nicht auf Toilette gehe ich jetzt deutlich häufiger. Im Tagesablauf stört das  nicht weiter und ich tröste mich mit dem Gedanken, dass Abfallstoffe nun viel schneller aus meinem Körper heraustransportiert werden. Nur mit dem Wasserkonsum am späten Abend muss ich aufpassen, damit ich nicht in der Nacht auf die Toilette muss. Bei meinem durch das Stillkind sowieso schon oft unterbrochenem Schlaf, muss ein nächtlicher Toilettengang wirklich nicht sein.

Nach einer Woche hatte ich komischerweise ein bisschen mit Hautunreinheiten zu kämpfen, die sich aber schnell wieder legten. Aktuell habe ich sehr reine Haut und vor allem sind die schuppigen Stellen um die Augen nach dem Duschen verschwunden.

Außerdem bilde ich mir ein, dass auch meine Fältchen um die Augen und auf der Stirn gemildert sind. Auf Fotos ist das zwar kaum sichtbar, aber im Spiegel sehe ich eine positive Veränderung. Mein Teint wirkt insgesamt frischer.

Mittlerweile habe ich sogar wieder ein Durstgefühl. Früher musste ich mich immer zum Trinken zwingen und vergaß es deshalb oft. Aktuell merkte ich recht schnell, wenn ich ein paar Stunden nichts getrunken habe. Mein Körper scheint sich an den neuen Pegel gewöhnt zu haben.

Durch das "viele" Wasser habe ich auch ein klein wenig weniger Hunger. Ich schreibe das bewusst so, denn ich greife trotzdem noch oft zu Süßigkeiten und mache mir auch hin und wieder eine Extramahlzeit am Abend. Durch das Stillen brauche ich zusätzliche Kalorien und die fordert mein Körper ein. Trotzdem habe ich im Laufe der vier Wochen 1,5 Kilogramm abgenommen. Ob das allerdings der natürlichen Abnahme durch das Stillen oder dem Verzicht auf Essen durch den mit Wasser gefüllten Bauch zuzuschreiben ist, kann ich nicht beurteilen.

Alles in Allem tut mir das zusätzliche Wasser gut und ich habe in den letzten 30 Tagen gelernt, dass es leicht ist konsequent drei Liter Wasser pro Tag zu trinken. Deshalb bleibt meine große Flasche mein treuer Begleiter und ich werde auch weiterhin auf meinen Flüssigkeitshaushalt achten.

Achtet ihr auf eure Trinkgewohnheiten? Habt ihr eventuell auch eine Wasser Challenge gemacht? Ich würde mich über eure Erfahrungen in den Kommentaren freuen.

Kommentare:

  1. Ich versuche so auf 2 Liter am Tag zu kommen, bin da aber immer noch nicht besonders gut darin. Oft scheitert es, wenn Stress aufkommt. Ist der Tag generell ein ruhiger, dann finde ich es leichter mich an das regelmäßige Trinken zu erinnern.
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Ela,

      Ich stimme dir voll und ganz zu, es ist viel einfacher die Trinkmenge zu schaffen, wenn der Tag ruhig ist und Pausen bleiben.

      Bleib weiter dran. Dass du bewusst versuchst mehr zu trinken, ist denke ich der beste Anfang einer gesunden Gewohnheit.

      Viele Grüße
      Mama Maus

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