Montag, 8. Mai 2017

Spaß am Lernen - Bleibt das so?

Im letzten Zwischenbericht zur Schulsituation des Kuschelbärs konnte ich mit klopfendem Herzen vermelden, dass der Kuschelbär offiziell in die 2. Klasse springen wird.

Nach dem Termin standen die zweiwöchigen Osterferien an.

Ferien sind für Erholung und Familienzeit da. Das haben wir ausgiebig genutzt. 
Zusätzlich musste der Kuschelbär jedoch auch ein paar Grundlagen für den reibungslosen Einstieg in die neue Klasse schaffen.
In nur neun Tagen der Ferien hat er sich mit einem Übungsheft die komplette Schreibschrift angeeignet und die Reihenfolge der Buchstaben des Alphabets gelernt. Ich war fürchterlich stolz auf meinen großen Jungen.

Nach den Ferien trug der Kuschelbär glücklich seinen durch die neuen Bücher recht schweren Ranzen ins neue Klassenzimmer.
Die neuen Klassenkameraden haben ihn sehr herzlich aufgenommen und seine Klassenkameraden aus der 1. Klasse sieht er weiterhin jeden Tag auf dem Schulhof.

Natürlich hat der Kuschelbär enorme Wissenslücken. 

Vor allem im Bereich der Rechtschrebung liegt er weit hinter dem Klassendurchschnitt. Er schreibt zwar mit, macht aber enorm viele Fehler. Ihm fehlt das Wissen über die passenden Rechtschreibregeln.
Daran arbeiten wir mit Hilfe von Heften, die gezielt den Wortschatz der 2. Klasse aufgreifen. Jeden Tag darf er kontrolliert mit einer Stoppuhr 10 Minuten daran arbeiten. Nicht länger. Dadurch hoffe ich mir, dass die Motivation lange bestehen bleibt. Der Kuschelbär kommt gut voran und ich bemerke jeden Tag, dass er schneller und sicherer wird.

In Mathematik konnte der Kuschelbär bereits vor dem Wechsel die Aufgaben der 2. Klasse berechnen. In dem Bereich fehlt ihm nur die Übung um schneller zu werden.
Aus diesem Grund üben wir in diesem Bereich nicht gesondert. Treten Fragen bei den Hausaufgaben auf besprechen wir zusammen den Lösungsweg.

In Heimat- und Sachkunde konnte der Kuschelbär direkt beim neuen Lernstoff einsteigen. Grundlagen sind kaum nötig um mitzuhalten. Er erarbeitet direkt die neuen Inhalte gemeinsam mit der Klasse.
Nur für Arbeiten mussten wir dort bisher die Inhalte wiederholen. Wobei ich dabei mein Augenmerk vor allem auf die Rechtschreibung lege, den Stoff beherrscht der Kuschelbär größtenteils ohne Übung.


Sollte doch einmal etwas nicht sitzen. Habe ich begonnen kleine Merkzettel zu schreiben. Diese gehe ich in unregelmäßigen Abständen mit dem Kuschelbär durch um Wissenslücken langfristig zu schließen.

Natürlich hat der Kuschelbär jetzt umfangreichere Hausaufgaben und durch sein geringeres Schreibtempo muss er auch öfter Texte aus dem Unterricht zuhause fertigstellen. Trotzdem braucht er jetzt inklusive den Nachholaufgaben nicht mehr Zeit für seine Hausaufgaben als er in der 1. Klasse benötigt hat.

Als Fazit nach den ersten zwei Wochen in der 2. Klasse kann ich vermelden, dass der Kuschelbär sehr glücklich über den Sprung ist. Er mag seine neuen Klassenkameraden und freut sich darüber (endlich) neue Dinge zu lernen. Seine Motivation ist nach wie vor hoch.
Alles in allem sind wir bisher sehr zufrieden mit der Entscheidung für die Akzeleration.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen